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Lebensader Emme

Lerne die zwei häufigsten Fischarten der Emme kennen.

Die Emme

Die Emme hat unsere Landschaft gestaltet und ihr den Namen gegeben. Die Namensgebung leitete sich ursprünglich von ambis (starke Strömung) ab, führte über das gallische Wort «ammia» (Fluss) und verschmolz zum heute gebräuchlichen «Ämme». Der Fluss entspringt auf 1650 m ü. M. im Hogantgebiet im Berner Oberland, touchiert den Kanton Luzern und fliesst nach 82 Kilometern bei Luterbach im Kanton Solothurn in die Aare.

Hauptzuflüsse der Emme

Karte Emme

Die Emme dient ...

Fischregion

Die aus ökologischer Sicht häufigste vorkommende Fischart nennt man «Leitfisch». Für die Emme ist dies die Bachforelle. Sie mag Holz-/ Totholzstrukturen, Felsgestein, Geröll und Grobkies. Die Wassertemperatur sollte ganzjährig unter 20°C bleiben und eine hohe Sauerstoffkonzentration aufweisen.

Bild einer Bachforelle

Illustration von Emmeli

Hast du dich auch schon gefragt?

Das ist ein altertümlicher Ausdruck für das «(Her-)Anschiessende» und bedeutet den plötzlichen Anstieg von voralpinen Gewässern (wie z.B. der Emme oder Lütschine). Eine solche Flutwelle besteht aus Schwemmholz und Geröll, dementsprechend zerstörerische Kräfte weist sie auf. Sie wird gebildet nach starkem Gewitterregen oder bei akuter Schneeschmelze im Einzugsgebiet.

Bild Anschutz
Screenshot: Video Bernhard Luder Youtube

Das Wasser fliesst über drei verschiedene Wege in die Aare. Der Hauptteil des Wassers fliesst via Emme in die Aare. Durch zwei künstliche Abflüsse wird dem Emmental jedoch Oberflächenwasser entzogen und anderen Aareabschnitten zugeführt: Einerseits bei Enggistein mittels eines Überleitungskanals aus dem Biglenbach in die Worblen; danach wird es bei Worblaufen in die Aare geleitet. Andererseits via Gewerbekanal Burgdorf/Mülibach und durch den Gewerbekanal Kirchberg (Grüttbachkanal) in den Oberholzbach, in den Grüttbach und über den Luterbach Dorfbach in die Aare.

Karte der Abzweigungen der Emme

Weisst du es?

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Karte

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